51% mit niedriger Bildung – Deutsche im Social Web

Warum verweigern sich in Deutschland die #Höheren Bildungsschichten den #Sozialen Medien? Laut einer Statistik von Eurostat liegt der Anteil derer, mit einer „hohen formalen Bildung“ nur bei 42%. In anderen europäischen Ländern wie z.B. Italien (51%), Spanien (65%) und Großbritannien (68%) liegt er weitaus höher.
Noch dramatischer aber wird es, wenn man sich die Zahlen der Nutzer mit „niedriger formaler #Bildung“ anschaut: Hier ist Deutschland trauriger Spitzenreiter mit 51%. Der Wert liegt in den vergleichbaren Ländern drastisch darunter: Italien: 24%, Spanien 34%, Großbritannien: 28%. Die Erhebung ist zwar von 2014 – der Trend zeigte sich jedoch schon in den Jahren zuvor.
Auch in den USA ist die Nutzung der Höheren Bildungsschicht viel höher: laut Pew Research Center nutzen 54 % der Highschool Absolventen Social Media.
Sind wir ein Volk, das sich lieber Tierbilder anschaut als Tucholsky zu lesen? Ist unser Niveau in den Sozialen Medien niedriger als in anderen Ländern? Dabei hat Tucholsky doch schon immer gesagt: „Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger“.

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Lange Ladezeit im Web kostet 2,5 Millionen Euro

In den Webshops liegt das Geld buchstäblich auf der Straße, da die langen Ladezeiten der Webseiten zu Millionenverlusten führen.
Denn pro zusätzlicher Sekunde Ladezeit nimmt der Umsatz laut einer Studie von Searchmetrics nachweislich um 10% ab. Deshalb ist die Ladezeit für Webseiten beim Google-Ranking einer der wichtigsten Faktoren!
Wie kommen diese Verluste zustande? Durch die Ungeduld: nur 32% der befragten Deutschen Kunden sind bereit, länger als 5 Sekunden im Online-Shop zu warten.
So verlieren – laut der Studie – Onlinehändler ein Drittel der Kunden bei einer Ladezeit von 3 Sekunden. Ein weiteres Drittel springt bei einer Ladezeit zwischen 3 und 5 Sekunden ab.
Rechnet man das für einen Online-Shop mit einem Tagesumsatz von 100.000 Euro um, verliert er durch jede zusätzliche Sekunde Ladezeit insgesamt 2,5 Millionen Euro im Jahr. Da wir hier über solche Größen wie amazon, Zalando, Otto, Apple und Co. sprechen, ist klar, warum die Ladezeit im Google Algorithmus eines der wichtigsten Kriterien ist.
Im Umkehrschluss bedeutet das: Nicht nur die Kunden springen bei zu langen Ladezeiten ab, sondern langsame Webseiten werden von den Suchmaschinen mit negativem Rankingfaktor bestraft. Also sind diese 2,5 Millionen Euro mit einer Webseiten-optimierung relativ leicht verdientes Geld!
Wer 2016 mit vorne dabei sein will, sollte dafür sorgen, dass die Ladezeit seiner Website unter 3 Sekunden liegt!
Quelle: Searchmetrics Studie – die Google Rankingfaktoren
konversionskraft – infografik

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33% aller Säuglinge wischen

Schon mehr als 1/3 aller Säuglinge tippt und wischt auf Handys und Tablets herum. So lustig das aussieht – keiner kennt die Folgen, auf diese Art die Welt zu entdecken.
Mit 2 Jahren benutzen Kleinkinder digitale Medien teilweise mehr als 1 Stunde am Tag. Das belegt eine Studie der American Academy of Pediatrics aus 2015.
Diese Erkenntnisse kamen auch für die Forscher in der Form und Häufigkeit völlig unerwartet.
Inwieweit die Hirn-Entwicklung und das Verhalten positiv oder negativ beeinflusst werden ist noch nicht bekannt! Das Gleiche gilt für Spiele auf Tablet und Co.
Der Mensch entwickelt sich aufgrund der Nutzung aller seiner Sinne – heute mehr denn je. Deshalb ist die Grundlage einer gesunden Entwicklung das Spielen mit Sand, im Wald, Kontakt zu echten Menschen und Tieren. – Finger weg von Touchscreens für Kinder unter 2 Jahren!

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