5 Millionen Dollar für 30 Sekunden – lohnt sich das?

Die Fernseh-Werbung boomt beim Ereignis des Jahres: dem #Super-Bowl.
Für einen 30-Sekünder legten Unternehmen 1967 noch 37.500 Dollar auf den Tisch, 2000 bereits 2,2 Millionen Dollar und im Jahr 2016 sind es sagenhafte #5 Millionen Dollar pro Spot. Das heißt: Jede Sekunde kostet 170.000 US-Dollar.
Die Frage, die sich die werbenden Unternehmen stellen müssen – lohnt sich dieser Geldeinsatz? Normalerweise würde man das mit einem klaren NEIN! beantworten. Weiß man jedoch um den Hype im Zusammenhang mit diesem Großereignis und die schon im Vorfeld stattfindenden Teilveröffentlichungen der Spots, ist die Antwort nicht mehr so eindeutig!
Die Nacho-Firma #Doritos ist dafür ein gutes Beispiel: In diesem Jahr hat sie Filmemacher im Vorfeld dazu aufgerufen, Vorschläge für den #Super-Bowl-Spot 2016 einzuschicken. Die Fans stimmen in Social Media ab, welchen der drei Spots sie am besten finden. Der Gewinner wird dann während des Super Bowls 2016 gezeigt, der Macher erhält 1 Million Dollar – 25% der Schaltkosten für den Spot!
Diese Aktion hat schon seit Jahren den Namen „Crash the Super Bowl“ und wird von allen Fans sehnlichst erwartet. Alleine der #Mediawert in den Zielgruppen, der über Monate dadurch entsteht, rechnet sich.
Natürlich gibt es auch Untersuchungen darüber: Die YouGov untersucht täglich, inwieweit die werbende Marke positive oder negative Aufmerksamkeit erregt (Buzz) und wie sich das Gesamtimage verändert (BrandIndex). Nach deren Ergebnissen gibt es aufgrund der Werbungen und der hohen Reichweite mit 100 Millionen Zuschauern signifikante Auswirkungen auf beide Indikatoren. Demnach würde man jetzt mit einem klaren JA! antworten. Jedoch: Die messbaren Effekte verschwinden nach einem Monat wieder. Ein weiteres Ergebnis ist die Tatsache, dass es sich mehr für Konsumgüter des täglichen Bedarfs (FMCG) lohnt und nicht so sehr für Investitionsgüter (z.B. Autos).
Betrachtet man den gesamten Zeitraum: Vorlaufwochen mit Aktivierung der Zielgruppe + Super-Bowl-Wochenende + Nachlaufwochen kommt man zu dem Ergebnis: JA! – es lohnt sich. Denn nach dem Super Bowl ist vor dem Super Bowl – die Planungen für 2017 laufen schon!

 

Beurteilen Sie selbst: hier finden Sie die besten Spots

 

Bildquelle: Colourbox ID# 10012201

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